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Kurz und bündig
 
03 / 2006
 
Schweinerei

Wer glaubt, durch den Verzehr von Schweinefleisch ausreichend Spurenelemente aufzunehmen, der irrt. „Turboschweine“ aus Massentierhaltung sind von Wachstumshormonen aufgeblasene Neuzüchtungen. Auch in punkto Spurenelemente sind die Rüsselträger arm dran: bis zu 65 Prozent liegt der Gehalt an Eisen, Zink und Selen unter den angegebenen Werten. Das Forschungsinstitut für die Biologie landwirtschaftlicher Nutztiere (FBN) hält eine erstaunliche Lösung des Problems bereit: Nicht die Massentierhaltung hat Schuld, sagt das FBN, sondern die Nährwerttabellen. Die Werte müssen ganz einfach nach unten korrigiert werden. Arme Schweine.

(In Anlehnung an einen Beitrag der „Apotheken-Umschau 10/2006 A“)
 
 
   
 
 
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