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das aktuelle Thema II
 
01 / 2011
 
Diabetesforschung aktuell oder „Ruhe statt Insulin-Spritzen“

Vor ziemlich genau 3 Jahren haben wir bereits in unseren Urheimischen Notizen Nr. 02/2008 über Diabetes und andere weitverbreitete Zivilisationskrankheiten als Folge von Resignation berichtet (siehe im Internet unter www. urheimische-notizen.de oder als Kopie bei uns anfordern).

Das Bindeglied haben wir damals schon identifiziert: Unser körpereigenes Kortisol. Wir bekommen zurzeit Unterstützung durch neue wissenschaftliche Dokumentationen und Aussagen, die eindeutig die Entstehung von Diabetes anders erklären als die bislang vorherrschende Meinung.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen unseren Lesern und Leserinnen entschuldigen, die Erwachsenen- Diabetes hatten oder haben und die wir manchmal zu „Vielfraßen“ oder „Faulenzern“ abgestempelt haben. Das war ein Irrtum von uns. Wir haben uns zu sehrvon der gängigen schulmedizinischen Betrachtungsweise leiten lassen.

Von Resignation zum Kortisol
Beginnen wir mit unserem momentanen seelischen Zustand, ausgelöst beispielsweise durch aktuelle Fernsehbilder von Fukushima in Verbindung mit verlogenen Volksvertretern, opportunistischen Wissenschaftlern, Aktionisten und selbsternannten Polit-Ethikern, die entweder alles verharmlosen und beschwichtigen oder, wie zuletzt bei der Schweinegrippe, alles dramatisieren zur Förderung der dazugehörigen Impfkampagne. Hinzu kommen bei vielen Menschen alltägliche Sorgen wie permanente Existenzangst, Arbeitslosigkeit, Hoffnungslosigkeit und Verlust des Lebensantriebs („Depression“).

So entsteht in unserem Körper, egal ob wir es wollen oder nicht, Unsicherheit, Resignation und dauerhafter Streß, der zu einem hohen Kortisolspiegel im Blut führt. Kortisol agiert dabei vorrangig als Gegenspieler von Insulin, es wird von unserm Körper produziert, wenn wir im Streß sind. Wenn Kortisol im Blut zirkuliert, wird automatisch die Produktion von Insulin gehemmt. Somit ist der Blutzuckerspiegel hoch, denn es fehlt Insulin, das den Blutzucker in die Zellen bringen kann.

Mißt nun der Arzt den Blutzuckerspiegel, wird der Patient angesichts erhöhter Werte schnell zum Diabetiker erklärt, und die chemische Industrie freut sich, denn der Arzt interpretiert den erhöhten Blutzuckerspiegel nicht etwa als Folge von Angst und Streß, sondern führt alles auf eine sogenannte ungesunde Lebensweise, sprich Völlerei oder Faulenzen, zurück.

Daß dies aber nicht die Ursache ist, bestätigen sogar neueste Forschungen der pharmazeutisch-chemischen Industrie: Neue Diabetes-Medikamente, sogenannte 11-ß-HSD1- Inhibitoren, die sich zurzeit in der Prüfung befinden, setzen darauf, die Kortisolbildung zu verhindern, indem ein spezifisches Enzym blockiert wird. Der Nutzen ist fraglich, weil, wie üblich, nur bei den Symptomen, nicht aber den Ursachen angesetzt wird.

Vom Kortisol zum dicken Bauch
Seit längerem ist auch bekannt, daß Kortison-haltige Medikamente zu Bauchfettbildung, erhöhtem Blutdruck oder Diabetes führen („Cushing-Syndrom“).

Wenn die Körperzellen nun mangels Insulin keinen Zucker mehr aus dem Blut bekommen, versuchen sie stattdessen, Fettsäuren als Brennstoff zu verwenden. Befinden wir uns aber im Dauerstreß, versucht der Körper, permanent an Fett zur Energiegewinnung zu kommen. Weil aber nicht immer gesichert ist, daß jederzeit ausreichend Fett zur Verfügung steht, legt er vorsorglich eine Fettschicht rund um den Darm als Depot an, ähnlich wie bei einem Ungleichgewicht bzw. einer Dysbiose im Darm.

Der Körper kann sich besonders bei den Menschen nicht auf eine regelmäßige Fettzufuhr verlassen, die in unregelmäßigen Abständen, auch auf ärztliche Empfehlung, immer wieder Diäten mit dem Ziel der Gewichtsreduktion machen.

Was tun?
Erwachsenen-Diabetes, Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfälle (eventuell sogar Tinnitus, Alzheimer und Krebs) haben im Kern oft die gleichen Ursachen, doch was ist aus urheimischer Sicht dagegen zu tun?

Nicht vergessen: Diabetes hat kaum etwas mit der täglichen Nahrungsaufnahme zu tun, denn unser Appetit, solange er nicht chemisch beeinflußt wird, sagt uns, was der Organismus braucht, und das schon seit Millionen von Jahren.

Wir wünschen, daß selbst diejenigen, die bisher bis zum Lebensende als „insulinpflichtig“ verdammt waren, nach einer gewissen Zeit kein externes Insulin mehr benötigen. Der Vorteil: Millionen von Menschen würden gesund werden, der „Nachteil“: Das monströse „Krankheitssystem“ mit seinen Auswüchsen und Milliarden-Umsätzen wäre zur Pleite verurteilt.

Ist der Streß weg, sinkt der Kortisolspiegel, dann sind Bluthochdruck und Diabetes bald vergessen. Das ist doch ein Wort!

(Valtonen M et al., Scandinavian Journal of Public Health, 2008; Mann JN et al.; Stress, 1999; Fock A et al., EU.L.E.NSpiegel, 2011; Anagnostis P et al., Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism, 2009; Vogelzangs N et al., Psychoneuroendocrinology, 2007; Dettenborn L et al. , Psychoneuroendocrinology, 2010)
 
 
   
 
 
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