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Wein: Pestizide fördern Demenz
Alzheimer, die häufigste Form der Demenz, nimmt immer mehr zu: Eine Folge der heutigen verstärkten Ansammlung von Chemie und Giften im Gehirn. Dies wurde jetzt vor kurzem bestätigt durch eine Studie zu den Auswirkungen von Pestiziden auf das Risiko, an Demenz zu erkranken. Die erstmals die weitere Entwicklung prüfende Langzeitstudie an rund 900 Weinbauarbeitern aus Anbaugebieten rund um Bordeaux/Frankreich zeigte über 20 Jahre hinweg, daß Pestizide vermehrt zu Demenz führen. Die Gefahr an Demenz-Symptomen – wie zum Beispiel eingeschränkten geistigen Fähigkeiten – zu erkranken, war bei chronisch pestizidbelasteten Menschen über fünfmal höher als bei unbelasteten Vergleichspersonen. Auch das Ausmaß der geistigen Einschränkungen und das Fortschreiten der Demenz-Symptomatik waren bei Belasteten signifikant stärker ausgeprägt. Umweltschutz-Organisationen konnten zudem immer wieder belegen: „Egal aus welcher Preisklasse, alle konventionell erzeugten Weine enthalten Rückstände von gefährlichen Pestiziden, teilweise von bis zu zehn verschiedenen Pestiziden“. Aus urheimischer Sicht ist die einzig richtige Konsequenz für gesundheitsbewußte Verbraucher: Völliger Verzicht auf konventionell produzierten Wein und Genuß von zumeist pestizidfreien, kontrollierten Bioweinen.
(Baldi I et al., Occupational and environmental medicine, 2011; Pesticide Action Network, 2009)
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