Die Generation Z (geboren zwischen 1997 und 2011) hat das digitale Leben quasi schon mit der Muttermilch aufgesogen – offenbar nicht zu ihrem Besten. Denn nach Ansicht von Neurowissenschaftlern soll diese Generation die erste in der modernen Geschichte sein, die praktisch in allen kognitiven Meßgrößen schlechter abschneidet als ihre Eltern [1]. Dies betreffe, so die Forscher, grundlegende Fähigkeiten wie Aufmerksamkeit und Gedächtnis ebenso wie Lese- und Schreibfertigkeiten, Rechenfähigkeiten und den allgemeinen IQ. Der Rückgang kognitiver Fähigkeiten in der Generation Z ähnelt damit jener Entwicklung, die sonst üblicherweise bei Menschen höheren Lebensalters zu beobachten ist.
[1] Horvath JC. Written Testimony before the US Senate Committee on Commerce, Science, and
Transportation. January 2026. https://www.commerce.senate.gov/wp-content/uploads/media/
doc/Horvath_Written%20Testimony.pdf
