Steroide schaden den Knochen

Die Einnahme von Glukokortikoiden, also kortisonartigen Medikamenten, die etwa bei Rheuma, Asthma, Allergien und Autoimmunerkrankungen verordnet werden, sollte wohl abgewogen werden. Denn was viele nicht wissen: Schon bei niedrigen Dosen erhöhen Glukokortikoide das Risiko von Knochenbrüchen, weil sie einerseits den Knochenaufbau hemmen, gleichzeitig aber auch den Abbau fördern [1]. Damit werden die Knochen still und unbemerkt schwächer. Deshalb ist es ratsam, auf die dauerhafte Einnahme von synthetischen Glukokortikoiden möglichst zu verzichten. Um die Knochengesundheit zu erhalten, ist neben regelmäßiger Bewegung auch eine ausreichende Nährstoffzufuhr geboten. Urheimischer Tip für den Knochenaufbau: Bärlauch Vitamin K1 und Bärlauch Magnesium Kapseln, ergänzt durch Aufenthalte an der Sonne (natürliches Vitamin D).

[1] MMW Fortsch Med. 2026, 168 (6), S. 18 Osteoporose durch Steroidtherapie – Was tun?