Auch in Bezug auf Essen und Trinken hat die Schöpfung einen irksamen Schutzmechanismus entwickelt: den Ekel [1]. r löst physiologische Reaktionen aus, die die Aufnahme von oxinen oder Krankheitserregern erschweren. n der Regel führt Ekel dazu, daß edenkliche Nahrungsmittel gar icht erst konsumiert werden. ehmen wir dennoch etwas ngenießbares zu uns, dann zieht sich der Magen-Darm-Trakt zusammen, die Verdauung verlangsamt sich und eine schnelle Weiterleitung potentiell gefährlicher Stoffe wird gebremst. Gleichzeitig steigt die Produktion von Magensäure und Speichel, um Schadstoffe zu neutralisieren oder auszuscheiden. Übelkeit und Erbrechen unterstützen diesen Prozeß, indem sie bereits aufgenommene Substanzen wieder aus dem Körper befördern. Was uns unangenehm erscheint, ist also tatsächlich ein gezielter Schutzmechanismus.
[1] Curtis V, et al. Evidence that disgust evolved to protect from risk of disease. Proc Biol Sci.
2004;271(Suppl 4):S131–3. doi:10.1098/rsbl.2003.0144
