Milch ist schlecht für Japaner

Ein Gläschen klarer Schnaps am Abend? Vielleicht. Ein Glas Milch zum Frühstück? Bloß nicht. Jedenfalls nicht dort, wo sie nicht urheimisch ist. In einer Studie mit über 20.000 japanischen Männern, die über einen Zeitraum von zwei Jahren beobachtet wurden, haben japanische Forscher wenig Erfreuliches für die Vertreter der Milchwirtschaft und Verfechter regelmäßigen Milchkonsums zutage gefördert [1]. Demnach steigt das Risiko für Männer, an Prostata-Krebs zu erkranken um 37 Prozent – wenn sie täglich Milch trinken. Bei niedrigem Milchkonsum (höchstens zweimal pro Woche) ist die Krebsgefahr deutlich verringert. Auch auf Joghurt sollten Männer tunlichst verzichten, während Butter und Käse als relativ ungefährlich gelten. Diese Studie unterstreicht das urheimische Prinzip, stets auf urheimische Lebensmittel zurückzugreifen, mit denen unser Organismus vertraut ist [2]. Und darum überlassen wir die Milch doch lieber jenen Lebewesen, für die sie gedacht ist: den Kälbern und kleinen Ziegen.

[1] https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/cam4.4233

[2] https://www.pandalis.de/de/prinzip/begruendung/