Natürlich frei

Der Mensch hat einen freien Willen. Er ist imstande, rationale Entscheidungen zu fällen und seine Handlungen entsprechend umzusetzen. Ob gut oder schlecht; so lange er dabei niemand anderem schadet, steht es ihm frei, sein Vorhaben umzusetzen. Ein Menschenbild, das sich in Griechenland formte, sich seit der Aufklärung im 18. Jahrhundert durchgesetzt und unter dem Begriff Menschenwürde entfaltet hat. Daß diese zivilisatorische Errungenschaft manchem Tyrannen ein Dorn im Auge war, wissen wir aus der Geschichte. Aber auch heutzutage versuchen selbsternannte Heilsbringer und Philanthropen (Menschenfreunde) diesen unerschütterlichen Grundsatz auszuhöhlen. Eigenverantwortung und individuelle Freiheit? Zum Wohle Aller muß sich das Individuum beugen. Notfalls auch mit Gewalt. Die „Pandemie“ hat gezeigt, wie leicht aus freiheitlichen Demokraten totalitäre Scharfmacher werden. Aufarbeitung? Konsequenzen? Fehlanzeige! An Ihren Früchten werdet ihr sie erkennen, heißt es in der Bibel.

Kein zweiter verkörpert den übergriffigen Schutzfetischismus so sehr wie Gesundheitsminister Lauterbach. Neben seinem ominösem „Hitzeplan“ möchte er nun auch das Rauchen im Auto verbieten – zumindest dann, wenn Kinder und/oder Schwangere mitfahren. An sich eine gute Absicht. Doch mit Blick auf die jüngste Vergangenheit haben wir allen Grund, mißtrauisch zu sein. Denn klar ist: So wenig es in der „Pandemie“ um den Schutz vulnerabler Gruppen ging, so wenig geht es Lauterbach oder Habeck um das Wohl des Volkes. Selbstbereicherung und Macht (Gängelung erwachsener Menschen inklusive) stehen an erster Stelle.Der „Souverän“ ist nur lästig im Weg.

Ist der Mensch bald ein Auslaufmodell?
Da kommt es nur gelegen, daß unter dem Deckmantel der Digitalisierung neue Möglichkeiten der Massenüberwachung und Kontrolle vorangetrieben werden. Stück für Stück wird aus dem mündigen Bürger ein gläsernes Subjekt. Und der schon seit Jahren schwelende Plan, Bargeld abzuschaffen und durch eine digitale Währung zu ersetzen, hat das Zeug, uns komplett in eine dystopische Zukunft zu führen. Verknüpft mit einem Sozialkreditsystem ließe sich die Bevölkerung damit problemlos kontrollieren und auf Linie bringen. Dazu noch die digitale Patientenakte inklusive Impfausweis, Apps und Gesichtserkennung und fertig ist die (un)schöne neue Welt. Die Tendenz ist absehbar: Florian Schwinn hat in seinem Werk „Tödliche Freundschaften“ bereits auf den katastrophalen Umgang der Lebensmittelindustrie mit „Nutzvieh“, genannt Herdenmanagement, aufmerksam gemacht. Auf kleinstem Raum werden Tiere gemästet, unter Drogen gesetzt und rundum überwacht, bevor sie oft unter Qualen geschlachtet und verarbeitet werden. Der Autor ist sich sicher: Wer so mit lebendigen Geschöpfen umgeht, der macht auch irgendwann vor dem Menschen nicht mehr halt.

Denken, erkennen und dann Handeln
Die Beispiele zeigen, daß es wichtig ist, neue Entwicklungen von allen Seiten zu beleuchten, gründlich zu durchdenken und sich ihnen zu stellen. Sich Zeit zu nehmen ist kein Luxus, sondern notwendig. Lassen wir uns nicht durch inhaltsleere Medien- und Sportereignisse (Brot und Spiele) betäuben oder von gekauften Prominenten wie Eckhart von Hirschhausen (Förderung durch die Bill und Melinda Gates-Stiftung [1]) oder moralischen Blindgängern wie der Vorsitzenden des
Ethikrates Alena Buyx („Da muss jetzt geimpft werden, was die Spritze hergibt“) für dumm verkaufen. Aber vor allem: Lassen wir nicht zu, von der herrschenden Klasse gespalten zu werden. Kommen wir zusammen und kehren wir zurück zu einer Diskussions- und Entscheidungskultur, die nicht auf „Haltung“, sondern auf fundiertem Wissen und Neugier beruht. Wir leisten unseren Anteil mit urheimischer Forschung und kritischem Denken, über alle Tellerränder hinaus; unabhängig, unbequem und der Schöpfung verpflichtet.

Bleiben wir frei; sagen wir, was wir meinen und meinen wir, was wir sagen. Seien wir aufrichtig! Das sind wir uns und den kommenden Generationen schuldig.

Ihr Dr. Georgios Pandalis

[1] https://stiftung-gegm.de/ueber-uns/#presse