Vorurteile kommen nicht von ungefähr

Auch die Tendenz des menschlichen Gehirns, komplexe Informationen zu vereinfachen (Chunking, Klumpenprinzip), um sie schneller und effektiver zu verarbeiten, ist ein Relikt aus der Vergangenheit. Heute manifestiert sich dieser Instinkt als Stereotypisierung oder in Vorurteilen. Unser Gehirn neigt dazu, Menschen oder Situationen in Schubladen zu stecken, um sie schneller einordnen zu können [1].

[1] Sng O, Williams KEG, Neuberg SL. Evolutionary Approaches to Stereotyping and Prejudice. In: The Cambridge Handbook of the Psychology of Prejudice. Cambridge: Cambridge University Press; 2016.