Da uns auf die Ausgabe 1/26 der Urheimischen Notizen einige kritische Reaktionen erreicht haben, veröffentlichen wir hier unsere Antwort auf einen Leserbrief, den die Verfasserin auch unter Wahrung ihrer Anonymität nicht veröffentlicht sehen wollte. Das ist natürlich schade. Da wir die geäußerte Kritik für exemplarisch halten, haben wir uns entschlossen, zumindest unsere Replik abzudrucken – die von der Leserin angesprochenen Kritikpunkte lassen sich damit ein Stück weit erahnen.
.„Sehr geehrte Frau H.
vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Natürlich nehmen wir Sie umgehend aus dem Verteiler, wenn Sie des Lesens der Urheimischen Notizen überdrüssig geworden sind. Zu Ihren Anmerkungen: Wir können ein Stück weit nachvollziehen, daß Sie sich am Tenor des Editorials stören. Eine Nähe zur „Hetze“ möchten wir uns jedoch nicht nachsagen lassen. Mit diesem Etikett sollte man sehr sorgsam umgehen. Aus unserer Sicht ist Kritik der weitaus zutreffendere Begriff. Vielleicht sollten Sie noch einmal in sich gehen und überlegen, ob Sie sich tatsächlich dem aktuellen Zeitgeist anschließen und jedwede Kritik als „rechts“ und „hetzerisch“ verorten. Daß Sie darüber hinaus hinter dem Begriff „urheimisch“ rechtskonservatives Gedankengut vermuten, zeigt, daß Ihnen offenbar gar nicht bewußt ist, in welch enger Beziehung der Mensch als Teil der Schöpfung zu seiner Umwelt steht und welche Rolle der Kulturkreis, in den wir hineingeboren werden, für unsere Gesundheit spielt.“
